Unsere Ideen
Maßnahmen zum Erhalt des Freibades:
Zu den Aktivitäten um den Böhmepark und besonders um Breidings Garten mit einer dort geplanten Jugendherberge und Soltau als ‘Spielstadt’ gehört unbedingt die Erhaltung des Freibades. Soltau war und ist - manchmal noch - Ferienquartier für z. B. Schwimmvereine, die in Soltau mit Jugendlichen einige Wochen ein Trainingslager aufschlagen. Das könnte - wieder - erheblich intensiviert werden mit der Jugendherberge als Ausgangspunkt.
Ganz gezielt, wie auch bei der Therme und der Sauna, könnte für das Freibad geworben und der gesundheitliche, bzw. Freiluftaspekt betont werden.
Werbung für Soltau als Spiel-, Sport- und besonders Schwimmstadt für Touristen und Einheimische, für Kinder, Jugendliche, junge und ältere Erwachsene.
Im Freibad kann man im Sommer immer wieder beobachten, das Besucher, die aus der Therme, dem Hallenbad oder der Sauna - zufällig! - oder nach langem Suchen in das Freibad gelangt sind, sich geradezu begeistert über unser - baufälliges - Freibad äußern! Die Stadt Soltau könnte sich mit dem Freibad eine Attraktion erhalten bzw. renoviert schaffen, die ihr so gegenüber vielen anderen Städten eine Sonderstellung bzw. einen Vorteil verschafft!
Das Hallenbad könnte während der Freibadesaison tagsüber geschlossen sein.
(führt zu verringerten Personal- / und Energiekosten)
Als Potentielle Zielgruppe für einen Freibadbesuch kommt eigentlich jeder Bürger, ob jung oder alt, alleine oder mit Großfamilie in Frage.
Bei der Gestaltung der unterschiedlichen Aktionen sollten die unterschiedlichen Zielgruppen auch wieder gefunden werden:
Aktionen für Kinder und Jugendliche:
Täglich sollten insbesondere für Kinder und Jugendliche Möglichkeiten angeboten werden, bestimmte Fähigkeiten zu erproben und zu trainieren oder Qualifikationen zu erwerben (z. B. Streckentauchen, Hindernistauchen, Streckenschwimmen, Zeitschwimmen, Kleiderschwimmen, Wasserball, Spiele im Wasser).
(Zusammenarbeit mit dem Ferienpass)
Wettbewerbe (Geschicklichkeits- oder Spaßwettbewerbe) mit Sportvereinen der Nachbarstädte
Aktionen für die ganze Familie:
Flohmärkte
Kostümschwimmen
BBQ für die ganze Familie
Geschicklichkeitswettkämpfe für die ganze Familie
Familientage mit speziellem Motto / oder besonders günstigem Eintritt
Aktionen für Senioren:
Seniorengymnastik an der frischen Luft
Seniorenschwimmstunden
Aktionen für Jedermann:
Mitternachtsschwimmen
FFK-Tag
Eröffnungsfeier für Freibadsaison
Veranstaltung um die Freibadsaison zu beenden.
24-h-Schwimmen (mit mehr Engagement!)
Freiluftkino-Vorstellung
Musikabende
Schnuppertauchen
Wasserski
Beachvolleyballturniere
Public-Viewing von Sportveranstaltungen wie z. B. Formel 1
All diese Veranstaltungen könnten auf den zahlreichen Plakatrahmen innerhalb des Thermekomplexes beworben werden. So würden Besucher immer wieder an das Freibad und die Aktionen erinnert.
Die oben aufgeführten Aktionen könnten mit geringem finanziellen Aufwand durchgeführt werden…
Darüber hinaus würde das Bad an noch mehr Attraktivität gewinnen:
SPRINGBEREICH FÜR DIE KINDER!!!!!! Kinder lieben „Arschbomben“ und Sprungtürme, wo sie ungestört toben können!
Spielgeräte für Wiese und Wasser
Verlässliche Öffnungszeiten des Kiosks
Verlässliche Öffnungszeit für den Freibadeingang an der Böhme (ggfs. per Münzautomat wie früher!)
Liegestühle und Sonnenschirme (Sponsoring durch Firmen)
Babybecken und Babywickelbereich
Preisgestaltung:
Saisonkarte für das Freibad
Urlaubskarten (z. B. für eine oder zwei Wochen)
Sozialtarife , damit auch sozial schwächere regelmäßig Schwimmen gehen können
Aktionstage mit vergünstigtem Eintritt (Zeugnistage, Familientage, School is out...)
BAULICHES
Von allen Bereichen (Halle, Therme, Sauna) könnte ein direkter Zugang zum Freibad geschaffen werden.
Die Schwimmbecken (Hallen- und Freibad) sollten Wettkampfmaße besitzen und nicht größer als notwendig dimensioniert sein.
Die Becken könnten vollständig gekachelt werden, damit man das jährliche Streichen spart, sie Sauberkeit ausstrahlen und zum Hineinspringen verlocken.
Oder vielleicht ist eine Edelstahlwanne langfristig gesehen robuster und somit preiswerter?
Eine Überlaufrinne trägt dazu bei, die Wasseroberfläche, auch bei mehr Betrieb, zu beruhigen.
Auf dem Beckenboden helfen deutliche Markierungen für eine Orientierung beim Tauchen und Schwimmen.
Wenn die Startblöcke leicht zu montieren bzw. zu demontieren wären, könnte man so, z.B. bei großem Betrieb, das Springen auf einen bestimmten Bereich konzentrieren.
Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken könnten unter bestimmten Aspekten zusammengefasst werden (unterschiedliche Tiefen in einem Becken).
Die Randbereiche des Freibades könnten einladender und familienfreundlicher gestaltet werden: Liegen, Sitzplätze, Sonnenschirme, Regenschutz u. ä.). Die Liegewiese könnte durch Sträucher in Spiel- (Fussball etc.) sowie tatsächliche Ruhebereiche gegliedert sein.
Eis-/Kunststoffschlittschuhbahn:
Diese ist sicher im Winter interessant, unter Kostengesichtspunkten akut absolut unwichtig.
TECHNIK
Vorweg möchten wir betonen, dass wir alle Laien sind, und uns nur begrenzt mit der Schwimmbadtechnik auskennen.
Was Energiesparkonzepte angeht, so möchten wir dies den Fachleuten der Stadtwerke überlassen, und können hier nur mit unserem Laienverstand Anregungen geben!
Zu den Planungen der Stadtwerke:
Vorgestelltes Konzept 4 (Wegfall Freibad, „Allwetterbad“, Basis für den Förderantrag an die N-Bank):
Die Variante 4 führt zu einer extremen Konzentration von Besuchern an warmen Tagen, so dass ein starker Verlust an Attraktivität zustande kommt. Hiermit wird man mittelfristig die Besucherzahlen weiter zurückdrängen!
Das Argument Energieeinsparung scheint keines zu sein, sonst wären Soleaußenbecken und Saunabereiche schon lange energiesparend konzipiert. Unserer Kenntnis nach liefert das stadtwerkeeigene Blockheizkraftwerk gerade im Sommer überschüssige Energie, mit der man mehr als ein Freibad betreiben könnte…
Und: Schiebedach im jetzigen Hallenbadbereich:
Laut vieler jetziger Gäste unnötig und aus praktischen Gesichtspunkten eine ständige Fehlerquelle sowie Zankapfel unter den Besuchern (der eine möchte auf, der nächste zu…).
Zusätzlich entstehen nicht kontrollierbare Zugbereiche, die bei offenem Dach und Türen einen Aufenthalt außerhalb der Becken sehr unangenehm machen können!
Kosteneinsparung bei Weglassen laut Stadtwerke: 500.000 €!
Das Konzept der Zusammenführung von Frei- und Hallenbad ist daher aus unserer Sicht nicht tragbar.