Aktuelle Kommentare

Die Perle

Es war einmal…

Vor langer Zeit, in den Tiefen des Meeres regierte der sehr strenge König Muschelbart. Jeder in seinem Reich respektierte und fürchtete diesen mächtigen Herrscher.

Der Herrscher hatte auch eine Tochter. Sie lebte sehr zurückgezogen und niemand schenkte ihr Beachtung.

Der König war so mit sich und dem Regieren beschäftigt, und dass sein Reich immer schöner und prächtiger wurde, dass er nach und nach seine kleine Tochter vergaß. So lebte diese sehr zurückgezogen. Und da sich niemand um sie kümmerte, verschloss sie sich immer mehr. In ihrem Inneren aber, hielt sie fest an ihrem Traum fest, einmal, irgendwann einmal, etwas ganz, ganz besonderes zu sein.

So vergingen ganz viele Jahre, und die Prinzessin geriet immer mehr in Vergessenheit. Bis sich eines Tages der König erinnerte, und sich die Frage stellte, was er denn mit dieser unscheinbaren Muschel machen solle.

Sie passte so gar nicht zu dem, was er da geschaffen hatte. Am besten, dachte er sich, schicke ich sie in das ferne Land im anderen Meer. Es ist klein und unscheinbar. Da passte sie bestens hin…

Als er dies seiner Tochter verkündete, war sie sehr, sehr traurig. Des Nachts setzte sie sich an den Rand des Schlossgartens, öffnete sich und weinte bitterlich. Und aus Ihrem Inneren erstrahlte die schönste Perle, die jemals im ganzen Meeresreich gesehen wurde.

Der weise Nachbarskönig, dessen Reich sehr unter den Ambitionen des Königs Muschelbart, immer größer und besser zu werden, gelitten hatte, sah diese Perle. Und wünschte sich so sehr, diese wunderschöne Perle zu besitzen.

Mit einer List ging er nun zum König Muschelbart. Er bot ihm an, seine Tochter in sein Reich zu nehmen, da diese offensichtlich sehr traurig war über die Idee ihres Vaters, sie so weit weg zu schicken.

Der König, sehr dankbar dieses Problem so schnell gelöst zu haben, bot noch einen Beutel Gold zu dem Handel und dieser war perfekt.

Und so wurde die arme Muschelprinzessin von zu Hause fortgeschickt.

In ihrem neuen Reich wurde sie von ihrem Mann aufs herzlichste begrüßt. Und je freundlicher er sich um sie bemühte, um so mehr öffnete sich die Muschelprinzessin und zeigte mehr und mehr von ihrer Schönheit.

Dies sprach sich in der ganzen Meereswelt herum und immer mehr Meeresbewohner zog es in das kleine Reich. Das kleine Reich wuchs zu immer mehr Wohlstand und alle schwammen viele Jahre lang glücklich durch das Reich…

Und die Moral von der Geschichte?

Mit unserem Freibad verhält es sich sehr ähnlich, wie mit der Tochter des Königs Muschelbart. Es leidet sehr unter der Missachtung seitens der Betreiber.

Wir würden es sehr begrüßen, wenn die Betreiber dem Freibad mehr Beachtung und Freundlichkeit schenken, damit es zu seiner vollen Schönheit erwachen kann und zu einer Attraktion für Soltau wird.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren